Recycled Yamamoto

27 Jan Recycled Yamamoto

„My way of working is an independent, egoistic way. Such people like to work against the existing way. I design „against“.  I struggle „against“. If I lose this feeling, if my work is too accepted, perhaps I will loose my energy and my meaning of designing clothes.“ Y.Y.

Der japanische Modedesigner Yohji Yamamoto hat in der internationalen Modewelt längst Ikonenstatus erlangt.

Barbora Procházková studiert Modedesign an der Universität in Prag und greift die künstlerisch intellektuelle Richtung Yamamotos in Form einer „Wiederbelebung“ auf.

Sie folgt offensichtlich der Designtheorie Yamamotos, das Schöpferische der Natur mit Strenge und Würde zu zelebrieren.

 

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Yamamoto kombiniert nicht nur unterschiedliche Muster und unterschiedliche Materialien, vielmehr mixt er in seinen Entwürfen traditionelle Bekleidung mit Ansätzen  maskuliner, japanischer Arbeiterbekleidung und zeitgenössischer Sportswear. Ein an einem Kimono inspirierter Trenchcoat ergibt auch bei Procházková, ihrem Vorbild ähnelnd, einen postmodernen Streetswear Chic.

 

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Sie setzt auf übergroße Kleider, mit simpel gelegten Schärpen, dekonstruierte Schnitte und asymmetrische Designs bestimmen ihre Linie.

Die Arbeiten sind im Rahmen der Gruppenausstellung „ICONIC RECYCLING – Studentinnen der Modeklasse der Universität Prag recyclen weltbekannte Modeikonen“ im Space AAA der Galerie Mario Mauroner in Wien zu sehen (und auch zu kaufen!).

 

 

Verwendete Literatur:

Vgl. http://www.menshealth.de/artikel/yohji-yamamoto.114762.html (27.01.2016)

Vgl. Anziehungskräfte. Varieté de la mode 1786 -1986, München 2007, 620.